Kalk belastet Leitungen, Boiler und Armaturen und treibt dabei den Energieverbrauch technischer Anlagen in die Höhe. Die Hydro Service Schweiz AG bietet mit «Aquazino» eine wissenschaftlich geprüfte Kalkschutzlösung ohne Salz und Chemie.
Wer sein Gebäude effizient betreiben will, denkt an Dämmung, Fenster und Heizung. An den Kalk denkt kaum jemand. Dabei leitet Kalk Wärme deutlich schlechter als Metall. Bereits eine Ablagerung von einem Millimeter kann bei Heizstäben und Wärmetauschern zu einem Energie- und Effizienzverlust von rund zehn Prozent führen. Die Konsequenz: Boiler und Warmwasseranlagen müssen mehr Energie aufwenden, um dieselbe Leistung zu erbringen.
«Nachhaltigkeit beginnt nicht erst bei grossen Investitionen. Gerade in der Gebäudetechnik liegt viel Potenzial in Lösungen, die zuverlässig funktionieren, Ressourcen schonen und den Unterhalt reduzieren», sagt Federico Bussmann, Geschäftsführer der Hydro Service Schweiz AG. Ihre Anlage «Aquazino» basiert auf der sogenannten Electric-Anti-Fouling-Technologie (EAF). Sie wird direkt am Leitungsrohr montiert und erzeugt hochfrequente elektrische Impulse. Diese verändern die Form der Kalkkristalle. Aus harten und spitzigen Kristallen werden weiche Kalkflöckchen. Sie bleiben im Wasser, haften aber deutlich weniger an Oberflächen an und werden mit dem Wasser weggespült.
Die Zusammensetzung des Wassers verändert sich dabei nicht. Kalzium und Magnesium bleiben erhalten, Salz und Regeneration entfallen.
«Salzanlagen tauschen Kalzium und Magnesium gegen Natrium aus und senken damit chemisch die Wasserhärte», erklärt Bussmann. «Trotzdem bleibt eine Resthärte, die sich weiterhin absetzen kann. Gleichzeitig gelangt Salz ins Abwasser, und bei jeder Regeneration wird Trinkwasser verbraucht. »
Ob ein Kalkschutz wirkt, lässt sich ohne Messgerät beobachten. Federico Bussmann empfiehlt dafür den Pfannentest: Wasser aufkochen, verdampfen lassen und anschauen, was zurückbleibt. Statt einer harten Kruste bleibt mit «Aquazino» lediglich Restkalk, der sich wie Staub mit einem feuchten Lappen wegwischen lässt. Denselben Unterschied bemerken Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer an Duschwänden und Armaturen.
Weil «Aquazino» von aussen montiert wird, braucht es weder einen Rohrschnitt noch einen Eingriff in die Trinkwasserinstallation. Damit steht Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern eine wissenschaftlich geprüfte Alternative offen, die sich in bestehenden Liegenschaften unkompliziert nachrüsten lässt. Besonders dann, wenn ohnehin am Boiler oder am Wärmeerzeuger gearbeitet wird.
Seit diesem Jahr sind die «Aquazino»-Anlagen auch im Sortiment der Meier Tobler AG erhältlich, einem der bedeutendsten Anbieter im Schweizer Haustechnikmarkt. «Im Markt steigt die Nachfrage nach nachhaltigen und wartungsarmen Lösungen», sagt Produktmanager Dario Pichierri. «Entsprechend positiv sind die Rückmeldungen der Kundinnen und Kunden – und auch intern haben die Resultate überzeugt.»
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