• News

Einbruchdiebstähle: Risiken minimieren

29.10.2026

Es geht wieder los: Wenn die Dämmerung früher einsetzt und die Nächte länger werden, beginnt auch die Hochsaison für Einbrüche.

Stellen Sie sich den Ablauf eines Einbruchs wie ein Computerspiel vor: Um ans Ziel zu gelangen, muss man verschiedene Levels meistern und immer wieder neue Hindernisse überwinden. Währenddessen läuft ununterbrochen ein Countdown, der das Spiel nach Ablauf automatisch beendet. Der grösste Gegner in diesem Spiel ist also die Zeit. Je weniger Levels es insgesamt gibt, desto einfacher ist es, das Spiel zu gewinnen. Je mehr Levels bestritten werden müssen, desto schwieriger wird es, das Ziel zu erreichen, bevor der Countdown bei 0 angelangt ist.

Bei einem Einbruch ist Zeit die wertvollste Währung. Deshalb gilt es, nicht nur auf eine einzelne einbruchhemmende Massnahme zu setzen, sondern verschiedene miteinander zu kombinieren, um es Einbrechern so schwer wie möglich zu machen – und zwar bis zum letzten Level. Um dies zu konkretisieren: Auch wenn ein Gebäude mit einbruchsicheren Fenstern und Türen ausgestattet ist und zusätzlich eine Alarmanlage installiert ist, kann es Tätern gelingen, ins Innere der Liegenschaft zu gelangen. In solchen Szenarien ist es entscheidend, dass Sicherheitsmassnahmen auch innerhalb des Hauses oder der Wohnung konsequent eingesetzt werden und die Wertsachen nicht ungeschützt zugänglich sind.

Ein Versteck in einer Schublade oder einem abschliessbaren Schrank reicht dafür nicht aus. Bei einem Einbruch werden Schubladen und Schränke ohne Rücksicht durchwühlt und ganze Räume auf den Kopf gestellt, damit möglichst schnell ausgemacht werden kann, was wertvoll erscheint. Beim Thema Einbruchprävention sollte man sich deshalb mit der Frage auseinandersetzen, welche Gegenstände man im Falle eines Diebstahls am meisten vermissen würde. Nur so kann man sich bestmöglich auf ein entsprechendes Szenario vorbereiten.

Übrigens kann man sich bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Einbruchschutz auch professionell und unabhängig unterstützen lassen: In zahlreichen Regionen bietet die Polizei kostenlose Sicherheitsberatungen an. Dabei besichtigen Fachpersonen den Wohnraum, identifizieren mögliche Schwachstellen und geben konkrete Empfehlungen, wie sich das Einbruchrisiko reduzieren lässt. 

Die Relevanz von mechanischem Wertschutz

Sowohl Versicherungen als auch die Schweizerische Kriminalprävention empfehlen, besonders wertvolle Gegenstände in einem zertifizierten Tresor aufzubewahren. Ob deren Wert finanziell oder emotional ist, spielt dabei keine Rolle. Entscheidend ist vielmehr die Erkenntnis, dass sich manche Dinge selbst mit Geld nicht ersetzen lassen.

Ein Tresor übernimmt bei einem Einbruch jedoch nicht nur die offensichtliche Aufgabe, wertvolle Dinge vor Diebstahl zu schützen, sondern bewirkt auch, dass andere Teile des Wohnraumes vernachlässigt werden, indem der Tresor die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ein hochwertiger Tresor hält gewaltsamen Angriffen stand und sorgt dafür, dass die Wertsachen bleiben, wo sie hingehören. Vor der Anschaffung lohnt sich eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem Thema, denn bei der Qualität gibt es grosse Unterschiede. Es ist empfehlenswert, sich nicht mit dem erstbesten Modell aus dem nächstgelegenen Baumarkt zufriedenzugeben und unbedingt auf eine Zertifizierung nach EN 1143-1 zu achten. 

Was braucht es wirklich?

Beim Thema Einbruchschutz gibt es keine Universallösung: Die baulichen Voraussetzungen jeder Liegenschaft sind unterschiedlich, ebenso spielt die geografische Lage eine wichtige Rolle. Auch das Thema Wertschutz ist sehr persönlich und individuell. Eine professionelle Beratung und ein zuverlässiger Ansprechpartner für alle Produkte, die das eigene Zuhause zu einem sichereren Ort machen, sind deshalb essenziell. Nur so kann die bestmögliche Lösung gefunden und langfristig Sicherheit geschaffen werden.

HEV-Mitglieder profitieren von Spezialkonditionen auf Tresore von Waldis.