Mietzins berechnen
BILD: V.POTH/ FOTOLIA

Mietzinsrechner

Bitte geben Sie die Postleitzahl oder den Ortsnamen Ihrer Liegenschaft ein und klicken Sie auf 'weiter'.

Mit dem HEV-Mietzinsrechner lassen sich Mietzinsanpassungen im laufenden unbefristeten Mietverhältnis berechnen und zwar aufgrund der Veränderung folgender Kostenfaktoren:

•    hypothekarischer Referenzzinssatz
•    Kaufkraftsicherung des risikotragenden Kapitals (= 40% der Teuerung gemäss Landesindex der Konsumentenpreise)
•    allgemeine Kostensteigerungen (Betriebs- und Unterhaltskostenteuerung)

Im Tool nicht berechnen lassen sich Mietzinserhöhungen aufgrund umfassender Sanierungen bzw. wertvermehrender Investitionen. Diese können selbstverständlich sowohl im Rahmen einer Mietzinserhöhung als auch im Rahmen einer Mietzinssenkung zusätzlich geltend gemacht werden, sofern solche Massnahmen durchgeführt worden sind und die entsprechenden Abrechnungen (Kostenvoranschläge sind nicht ausreichend) vorliegen.

Hinweise zum Mietzinsrechner:

Mietzins
Alle Mietzinsanpassungen aufgrund der Kostenänderungen (Hypothekarzins, Teuerung etc.) beziehen sich auf den festgelegten Nettomietzins mitsamt der darin eingeschlossenen Nebenkosten, jedoch ohne die separat vereinbarten Zahlungen für Nebenkosten.

Kündigungstermin
Mietzinserhöhungen können nur auf einen Kündigungstermin hin vorgenommen werden. Die Erhöhung muss dem Mieter mindestens 10 Tage vor Beginn der Kündigungsfrist angezeigt werden. Bei Mietzinssenkungen kann gleich vorgegangen werden. Hier ist daher der nächste Kündigungstermin unter Einhaltung der Kündigungsfrist + 10 Tage einzugeben.

Indexstand
Datum Versand der Mitteilung / Unterzeichnung des Vertrags.

Änderung
Geben Sie den nächsten Kündigungstermin + 1 Tag ein. (Datum des inkrafttretens der Mietzinsänderung).

Allgemeine Kostensteigerung
Zu den Kostensteigerungen gehören alle Steigerungen der Kosten für den Betrieb, Unterhalt und Verwaltung der Mietliegenschaft. Nach der regionalen Praxis der Schlichtungsbehörden werden vielerorts jährlich Pauschalen für sogenannte allgemeine Kostensteigerungen (Betriebs- und
Unterhaltskostenteuerung) anerkannt. Nach bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann der Mieter jedoch in einem Gerichtsverfahren verlangen, dass der Vermieter das effektive Ausmass der Kostensteigerung nachweist.

HEV-Ratgeber
BILD: 40192379_123RF

HEV-Ratgeber

Hier beantworten wir häufig gestellte Fragen - kompetent und verständlich.