Haftung Swimmingpool

Gemäss Art. 58 OR hat der Eigentümer eines Gebäudes oder Werkes den Schaden zu ersetzen, den diese durch fehlerhafte Anlage oder Herstellung oder mangelhafter Unterhaltung verursachen. Die sogenannte Werkeigentümerhaftung kommt auch bei Swimmingpools zur Anwendung. Von der Haftung befreien kann der Poolbesitzer sich nur dann, wen er beweist, dass Dritte oder der Geschädigte selbst die Ursache für den Unfall gesetzt hat. 

Der Poolbesitzer hat alle Vorkehrungen zu treffen, dass bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine Gefährdung von seinem Pool ausgeht. Insbesondere wenn angenommen wird, dass ein zweckwidriger Gebrauch durch bestimmte Personen, in der Regel Kinder, möglich ist, muss der Eigentümer 

zusätzliche Sicherheitsmassnahmen vornehmen. Ausserordentliche Schutzmassnahmen sind auch dann angezeigt, wenn davon ausgegangen werden muss, dass Kinder zum Pool gelangen können. Bei Kindern darf nicht von einem dem Durchschnitt entsprechenden vorsichtigen und pflichtgemässen Handeln ausgegangen werden. 

Eine solide Schwimmabdeckung schützt vor Unfällen während ihrer Abwesenheit. Aus Sicherheitsgründen sollte diese nur mittels eines Schlüssels- oder Tippschalter betätigt werden können. Stellen sie zudem sicher, dass während dessen Bedienung Sichtkontakt mit dem Swimmingpool besteht. Nur so kann eine ausreichende Kontrolle sichergestellt werden. Die Abdeckung sollte so konstruiert sein, dass zwischen Beckenrand und Abdeckung keine Öffnung entstehen können und sie sich im geschlossenen Zustand nicht von Hand ver- oder zurückschieben lässt. So lässt sich verhindern, dass Dritte oder Kinder unter die Abdeckung geraten können. 

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