Strahlung
BILD: WOLFGANG CIBURA / FOTOLIA

Mobilfunk

Smartphones und Tablets haben sich zu unseren ständigen Begleitern entwickelt und haben sich fest in unseren Alltag etabliert. Ein Leben ohne ist für die meisten Menschen unvorstellbar. Genutzt werden technischen Helfer nicht nur privat, sondern auch im täglichen Geschäftsverkehr. Erreichbarkeit zu jeder Zeit. Sei es nur um kurz die Mails zu checken oder auf dem Weg fix ein wichtiges Telefonat zu führen. Mobilfunk bedeutet heute nicht mehr nur Telefonieren, sondern auch portables Internet. Die neuen Technologien und insbesondere die gesteigerte Nachfrage und das wachsende Bedürfnis nach mobilem Datenbezug haben die Nutzungsintensivität in den letzten Jahren enorm gesteigert. Das gesteigerte Nutzerverhalten stellt grosse Herausforderungen an die Netzinfrastruktur. Zur Bedürfnisbefriedigung müssen Mobilfunkantennen erstellt und betrieben werden. Die möglichen Auswirkungen der Strahlen auf die Gesundheit und den Wert der Liegenschaft beschäftigen trotzdem immer wieder die Bevölkerung.

Immissions- und Anlagegrenzwerte

Die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) schützt die Schweizer Bevölkerung mit Immissionsgrenzwerten bei Mobilfunkantennen gemäss Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie sind überall einzuhalten, wo sich Menschen – auch nur kurzfristig – aufhalten. Für Orte mit empfindlicher Nutzung wie Wohnungen, Schulen, Arbeitsplätze, Kinderspielplätze usw. gelten strengere Anlagegrenzwerte. Sie sind Vorsorgegrenzwerte und beruhen nicht auf biologischen oder medizinischen Erkenntnissen. Sie verhindern, dass Mobilfunkanlagen zu nahe an solche Gebäude herangebaut werden.

Mobilfunkantenne nur mit Baubewilligung

Für die Erstellung einer Mobilfunkanlage braucht es eine Baubewilligung. Der Weg zur Baubewilligung und der zu beschreitende Rechtsmittelweg sind kantonal unterschiedlich geregelt. Detailliertere Auskünfte über Mobilfunk und Rundfunkanlagen erteilen die kantonalen oder städtischen NIS – Fachstellen.