Der nachhaltige Werterhalt von Ein- und Mehrfamilienhäusern in der Schweiz gewinnt an Bedeutung. Mit der geplanten Abschaffung des Eigenmietwerts rücken langlebige und wertbeständige Renovationslösungen stärker in den Fokus.
Die Gebäudefassade erfüllt mehrere zentrale Funktionen. Sie schützt die Bausubstanz vor Witterungseinflüssen, trägt wesentlich zur Energieeffizienz bei und prägt den Gesamteindruck eines Gebäudes. Gerade im anspruchsvollen Schweizer Klima sind Beständigkeit und lange Renovationszyklen entscheidend.
Mineralische Fassaden- und Anstrichsysteme gelten als besonders beständig, farbtonstabil und langlebig. Sie bieten optimale Voraussetzungen für langfristige Instandhaltungsstrategien und helfen, Folgekosten zu reduzieren.
Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die Bauphysik. Gerade an gedämmten Fassaden (Wärmedämm- Verbundsystemen, WDVS) entstehen durch tiefe Oberflächentemperaturen häufig lang anhaltende Taufeuchte und damit günstige Bedingungen für mikrobiellen Bewuchs. Algen und Pilze finden auf feuchten Oberflächen ideale Wachstumsbedingungen. Herkömmlich wird diesem Problem oft mit biozidhaltigen Fassadenbeschichtungen begegnet. Diese enthalten Algizide und Fungizide, die aufgrund ihres Wirkungsprinzips wasserlöslich sind. Im Laufe der Zeit werden sie durch Regen ausgewaschen und können in den Boden sowie in Gewässer gelangen – mit entsprechenden Umweltbelastungen.
Die mineralischen Fassadenund Anstrichsysteme von KEIM gehen bewusst einen anderen Weg: Sie sind vollständig frei von Bioziden. Der Schutz der Fassade basiert nicht auf giftigen Wirkstoffen, sondern auf den bauphysikalischen Eigenschaften des Materials selbst.
Entscheidend ist das Zusammenspiel von Diffusionsoffenheit, schneller Rücktrocknung und latenter Alkalität. Das Wärmedämmsystem KEIM AquaROYAL vermindert Taufeuchte an der Oberfläche durch einen speziell abgestimmten Schichtaufbau. Dabei übernimmt der dickere Unterputz den Witterungsschutz, während Oberputz und Anstrich Feuchtigkeit aufnehmen und zwischenspeichern können. Durch kapillaraktiven Feuchtetransport und hohe Diffusionsfähigkeit wird eine besonders schnelle Rücktrocknung ermöglicht.
Wichtig ist jedoch nicht nur, dass biozidfreie Materialien verarbeitet werden, sondern auch, dass ein Handwerk gepflegt wird, das imstande ist, solche mineralischen Schichtaufbauten kompetent und wirtschaftlich auszuführen. Für eine nachhaltige Bauweise braucht es sowohl den Menschen als auch das Material.
Zusätzlich setzt KEIM auf das Prinzip der Photokatalyse. Speziell entwickelte Fassadenfarben nutzen Lichteinwirkung, um mittels einer chemischen Reaktion organische Schmutzpartikel an der Fassade zu zersetzen. Gleichzeitig wird durch die Reduzierung der Oberflächenspannung die Benetzung der Fassade optimiert: Wassertropfen verlaufen zu einem flächigen Film, wodurch sich die Verdunstungsoberfläche vergrössert. Das Wasser trocknet schneller ab als bei herkömmlichen Beschichtungen.
In Kombination mit der natürlichen, dauerhaft latenten Alkalität entsteht so ein Oberflächenmilieu, das für Mikroorganismen ungünstig ist – ganz ohne Biozide und umweltbelastende Zusätze. Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet dies dauerhaft geschützte Fassaden, lange Renovationszyklen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Gewässern: nachhaltige Lösungen, die technische Leistungsfähigkeit und ökologische Verantwortung überzeugend vereinen.
Die Filialen des Unternehmens, die «KEIM-Baudialoge», sind in der ganzen Schweiz vertreten und bieten Raum für persönlichen Dialog sowie fachlichen Austausch.
Advertorials sind eine Dienstleistung der Fachmedien, Zürichsee Werbe AG. Sie stellen keine Empfehlung des HEV Schweiz dar.