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  • Jedes Blütenwunder braucht starke Wurzeln

Jedes Blütenwunder braucht starke Wurzeln

28.04.2022

Starke Wurzeln sind für alle Pflanzen äusserst wichtig. Es gibt keine gesunden, wüchsigen Pflanzen ohne entsprechendes Wurzelwerk. Bei Dipladenien haben die rübenförmigen Wurzeln aber noch eine wichtige Zusatzfunktion.

Die Pflegeansprüche von Dipladenien sind gering. Damit die Pflanze ihr volles Potenzial ausschöpfen kann, müssen nur einige wenige Punkte beachtet werden. Der Standort sollte sonnig und das Substrat durchlässig sein. Neben einer ausgewogenen Nährstoffversorgung kann das Wurzelwachstum – und damit die Entwicklung der ganzen Pflanze – zusätzlich mit einem Stärkungsmittel gefördert werden.

Pflegeleicht – mehr als nur ein Versprechen

Wer sich Dipladenien als Balkon- oder Kübelpflanzen zulegt, kann sich an den vielen Vorzügen dieser reichblühenden Schönheiten erfreuen: Sie blühen von Mai bis zum ersten Frost im Herbst und lieben einen vollsonnigen, heissen Standort, an dem andere Kübelpflanzen oft schlapp machen. Sie kommen mit einer heissen Südseite in der Stadt zurecht, gedeihen aber auch im Halbschatten. Dort werden sie etwas grösser, bilden aber weniger Blüten aus als in der vollen Sonne.

Die Pflegeansprüche der Dipladenia sind gering, sodass auch Pflanzenfreunde ohne grünen Daumen sie versorgen können. Da sie in ihren rübenförmigen Wurzeln Wasser speichert, muss sie seltener gegossen werden als andere Zierpflanzen. Einem spontanen Wochenendausflug stehen Dipladenien daher nicht im Weg. Wichtig ist, neben der Pflanzenstärkung auch die Düngung nicht zu vergessen. Diese kann mit einem Langzeitdünger oder über einen handelsüblichen Flüssigdünger erfolgen.

Mikroorganismen für starke Wurzeln

Neueste Forschungen belegen die Bedeutung einer intakten Mikrobiologie. Durch das Giessen mit im Wasser enthaltenen Mikroorganismus-Präparaten wird das Bodenleben aktiviert, die Wurzelbildung gestärkt, die Düngeraufnahme gesteigert und das pflanzeneigene Immunsystem angekurbelt. Dieser Effekt ist gut sichtbar. Gesunde Wurzeln stärken die ganze Pflanze, und auch die Stresstoleranz wird deutlich erhöht. All-in-one-Produkte wie zum Beispiel «Multikraft Roots» beinhalten neben Mikroorganismen auch organische Säuren und verschiedene Pflanzenextrakte und können direkt mit dem Giesswasser ausgebracht werden.

Generell muss Staunässe vermieden werden. Deshalb sollten nach intensiven Niederschlägen allfällig vorhandene Untersetzer geleert werden. Krankheiten und Schädlinge sind bei Dipladenien selten anzutreffen – vor allem dann nicht, wenn Standort und Pflege stimmen und die Pflanzen gestärkt in den Sommer gehen können.

Dipladenia werden immer bunter

Die Zeiten, in denen Dipladenien nur rosa oder weiss blühten, sind schon lange vorbei. Neben verschiedenen Rottönen wurden in den letzten Jahren weitere Farben wie Neonpink, Gelb und Orange gezüchtet. Im Frühling 2022 ergänzt ein neues, zartes Apricot die Farbpalette. Die «Diamantina Emerald Amber Star» fällt neben ihrer Farbe auch dank der sehr grossen Blüten auf. Beim Aufblühen entspricht die Blütenfarbe einem Apricotton, der sich später zu lachsfarben wandelt und beim Abblühen schliesslich gelb wird. Das Laub glänzt dunkelgrün. Die Blüten blühen ausserordentlich lange. Der Wuchs dieser Neuheit ist buschig aufrecht, und die Pflanze kann eine Höhe von 40 bis 50 cm erreichen. Beim Sortentest im nicht einfachen Sommer 2021 hat sie sich als sehr robust und widerstandsfähig erwiesen. Weitere Informationen rund um die farbenfrohe Dipladenia und alle Bezugsquellen in der Schweiz finden Sie online unter www.mandevilla.ch.

Sir John Henry Mandeville und die Dipladenia

Was haben Dipladenien und John Henry Mandeville gemeinsam? Nun, wenn man weiss, dass die Dipladenia unter den Gärtnern auch Mandevilla genannt wird, wird schnell klar, dass es hier einen Zusammenhang geben muss. So hat der Diplomat John Henry Mandeville, der im 19. Jahrhundert im Auftrag der britischen Königin Victoria in Argentinien weilte, die von uns so geschätzte Dipladenia entdeckt. Seit dieser Zeit wurden viele Farben und Formen gezüchtet, und die Pflanzen haben auch in der Schweiz nicht ohne Grund viele Liebhaberinnen und Liebhaber gefunden.