Weisse Rosen im Winter

Als Winterblüher machen sich Christrosen vor einem Hauseingang oder auf dem Balkon gut. Ihre zarten Schalenblüten setzen dort leuchtend weisse Akzente gegen die kurzen, trüben Wintertage. 

Wenn die weisse «Rose de Noël» zu blühen beginnt, ist die Zeit gekommen, den Weihnachtsbaum zu schmücken. Die Christrose (lat. Helleborus niger) gehört zur Adventszeit wie das Weihnachtsgebäck oder der Glühwein. Frost und Schnee stören sie kaum. Während andere Pflanzen ihren Winterschlaf halten, läuft sie zu blühender Höchstform auf. Wild wächst die immergrüne Staude, die aus der Gattung der Nieswurze stammt und zur Familie der Hahnenfussgewächse (Ranunculaceae) gehört, in der Schweiz nur noch an wenigen Standorten im Tessin. Wie die meisten Hahnenfussgewächse sind auch die Christrosen giftig. 

Ganz viel blühende Fantasie

Die knapp 30cm hoch wachsende Christrose deckt alle Nuancen von Weiss ab. Bei den Arthybriden blitzt auch einmal eine rosa Äderung oder ein pinkfarbenes Blütenblatt hervor. Als Schnittblume in der Vase macht sie übrigens auch eine gute Figur. Für Erstaunen sorgt die lange, oft mehrere Wochen dauernde Blütezeit der einzelnen Blüten. Diese ist für die Christrosen aber überlebenswichtig. Dadurch erhöht die Pflanze ihre Chance, von einem der wenigen während der kalten Jahreszeit fliegenden Insekten besucht zu werden. 

Standort und Pflege von Christrosen im Topf

  • Genügend grossen Topf wählen. Die Christrosen wurzeln tief. 
  • Gute torffreie Blumenerde verwenden.
  • Im Winter werden volle Sonne oder Schatten ertragen. Im Sommer keine direkte Sonne.
  • Vor langanhaltenden tiefen Temperaturen schützen.
  • Nie ganz austrocknen lassen, auch im Winter nicht. Sie mögen aber keine nassen Füsse! 
  • Organischer Dünger im Frühling und im Herbst.

Standort und Pflege im Garten

  • Nährstoffreiche, kalkhaltige, weder zu trockene noch staunasse Böden wählen.
  • Ein schattiger bis halbsonniger Standort passt am besten, volle Sonne wird nur bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit ertragen.
  • Nicht im Wurzelbereich graben oder hacken, stattdessen im Herbst mit gut verrottetem Kompost mulchen.
  • Treten schwarze Blattflecken auf dem Laub auf, müssen die befallenen Blätter entfernt werden.

Text und Bilder JardinSuisse

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