BILD: ANOLI / FOTOLIA
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Mietkaution

Eine der wohl häufigsten Möglichkeiten für den Vermieter, sich gegen das Risiko von Mietzinsrückständen oder Schadenersatzforderungen nach Beendigung des Mietverhältnisses abzusichern, ist die Mietkaution. Als Bargelddepot dient dabei ein Mietkautionskonto bei einer Schweizer Bank. Alternativ empfiehlt sich auch der Abschluss einer Mietkautionsversicherung zum Beispiel bei der Zurich Versicherungs-Gesellschaft AG.

Besonderheiten der Mietkaution

  • Die Mietzinskaution (falls erhoben) ist Bestandteil des Mietvertrags.
  • Bei der Wohnraummiete ist die Mietzinskaution beschränkt auf drei Monatsmietzinse. Dabei setzt sich ein Monatsmietzins zusammen aus dem Mietzins inkl. den Nebenkosten.
  • Bei der Vermietung von Geschäftsräumen ist die Höhe der möglichen Sicherheitsleistung unbeschränkt.
  • Die Mietzinskaution wird bei der Bank auf einem Sparkonto hinterlegt, das auf den Namen des Mieters lautet.
  • Der Vermieter kann nicht ohne weiteres auf die Mietkaution zurückgreifen. Die Auszahlung kann nur dann bei der Bank verlangt werden, wenn beide Parteien einverstanden sind, ein rechtskräftiges Urteil vorliegt oder ein Zahlungsbefehl existiert.

Geschuldet ist die Mietkaution in der Regel bei Schlüsselübergabe. Zu empfehlen ist die Abmachung, dass der Betrag vor Vermietungsbeginn zu leisten sei. Wird bei Abschluss des Mietvertrages keine Kaution vereinbart, so schuldet der Mieter dem Vermieter keine Sicherheitsleistung.
Will der Vermieter im laufenden Mietverhältnis neu eine Sicherheitsleistung einführen, so muss er diese einseitige Vertragsänderung dem Mieter auf dem kantonal genehmigten Formular mitteilen.

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