BILD: MIHAI-BOGDAN LAZAR/ FOTOLIA
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Immobilienmarkt

Gebäude sowie die Grundstücke, auf denen sie stehen, sind immer wieder Gegenstand gesellschaftlicher und politischer Diskussionen.

Die Raumplanung soll der Zersiedelung entgegenwirken, Bauvorschriften sollen den CO2-Ausstoss und Energieverbrauch von Gebäuden verringern und alle Menschen sollen zu einem erschwinglichen Preis ein Dach über dem Kopf haben. Um solche und andere Ziele zu erreichen wird oft auf Vorschriften und andere staatliche Eingriffe gesetzt, wobei durchaus auch der Ansatz zur Erreichung des einen Ziels einem anderen entgegenlaufen kann. Beispielsweise wenn es um Vorschriften zur energetischen Sanierung und günstigen Wohnraum geht. So ist ein beträchtlicher Teil, der seit 1970 um ein Vielfaches gestiegenen Baukosten auf neue Gesetze aber auch auf einen höheren Flächenkonsum der Bewohner zurückzuführen. Somit decken sich die persönlichen Interessen oft nicht mit denen der Gesellschaft als Ganzes. Während man also auf der einen Seite vielleicht gerne im Einfamilienhaus mit grossem Garten wohnen möchte, will man gleichzeitig gut an den Verkehr angebunden sein. Auf der anderen Seite soll die Zersiedelung gestoppt und verdichtet gebaut werden, was nicht gut mit dem Wohnen im Einfamilienhaus zusammenpasst.

In dieser Rubrik informieren wir über aktuelle Vorstösse aus Politik und Verwaltung, welche den Immobilienmarkt betreffen und vertreten dabei den Standpunkt und die Sichtweise der Hausbesitzer.