• Günstige Heizölpreise helfen sparen

Günstige Heizölpreise helfen sparen

23.02.2017     ANDREAS BILDSTEIN, Leiter Marketing Migrol AG

Preisentwicklung – Es lohnt sich, beim Einkauf von Heizöl die wichtigsten Faktoren, die den Heizölpreis bestimmen, zu berücksichtigen. Wer will, kann gleichzeitig auch den CO2-Ausstoss kompensieren.

Erdölprodukte, insbesondere Heizöl, gehören zu den zentralen Energieträgern der Schweiz. Grundsätzlich sollte der Hauseigentümer darauf achten, dass der Heizölbestand nicht unter 20 Prozent fällt. Falls der Vorrat jedoch zu gering ist, sollte er am besten gleich eine Lieferung bestellen und den Tank nachfüllen lassen. Denn auch in den ersten Frühlingswochen muss noch mit Heizgradtagen gerechnet werden.

Im Gegensatz zu den Hauseigentümern, die mit leitungsgebundenen Energien wie Gas oder Elektrizität heizen und ihre Wärmeenergie zu einem fixen Tarif beziehen, haben Hauseigentümer mit einer Ölheizung die Möglichkeit, beim Einkauf den optimalen Zeitpunkt abzuwarten – also dann, wenn der Heizölpreis möglichst tief ist. Um den richtigen Einkaufszeitpunkt für Heizöl wählen zu können, macht es Sinn, die verschiedenen Hauptfaktoren zu kennen, die letztendlich den Heizölpreis bestimmen.

Faktoren, die den Heizölpreis beeinflussen

Den grössten Einfluss auf den Heizölpreis in der Schweiz haben die Notierungen an den internationalen Börsen, die Frachtkosten auf dem Rhein und der Kurs des US-Dollars. Wer die Preisentwicklung des Produkts näher verfolgt, stellt fest, dass diese sowohl von fundamentalen wie auch von psychologischen Faktoren beeinflusst wird. Fundamentale Faktoren sind messbare Grössen, wie z. B. Wirtschaftsdaten aus China und den USA, effektive Veränderungen der globalen Fördermengen oder die Zinspolitik bedeutender Nationalbanken. Zu den psychologischen Faktoren zählt alles, was unter dem Begriff der Erwartung subsumiert werden kann und somit eigentlich in die Welt der Spekulation verbannt werden muss.

Das Wechselkursverhältnis zwischen US-Dollar und Schweizer Franken sowie die Veränderung der Rheinfrachten auf der Strecke Rotterdam – Basel sind wichtige Preis bestimmende Elemente. Wie sich der Dollar in Zukunft entwickeln wird, ist selbstverständlich offen, doch die Hoffnung auf eine US-Zinswende beginnt den Kurs allmählich zu stärken. Da Heizöl an den internationalen Märkten ausschliesslich in US-Dollar gehandelt wird, verteuert ein hoher Dollarkurs das Produkt für die Schweizer Konsumenten.

In der Diskussion rund um den Heizölpreis geht die Rheinfracht häufig vergessen. Der Frachttarif richtet sich einerseits nach dem Wasserstand des Rheins und anderseits nach der Nachfrage nach Schiffsraum. Tiefer Wasserstand aufgrund einer längeren Trockenphase und hohe Nachfrage führen zu hohen Frachttarifen. Die Spanne zwischen Höchst- und Tiefstpreis kann durchaus bis gegen 90 Franken pro Tonne Heizöl betragen oder 7,50 Franken pro 100 Liter Heizöl.

Klimaschutz geht uns alle an – der Umweltfaktor

Wussten Sie, wie einfach Sie sich für globalen Klimaschutz engagieren können? Seit November 2016 bietet Migrol in Kooperation mit der Klimaschutzstiftung myclimate eine Möglichkeit an, mit einer CO2-Kompensation etwas fürs Klima zu tun, ohne gleich die Heizung ersetzen zu müssen. Mit einer CO2-Kompensation können Sie den verursachten CO2-Ausstoss an einem anderen Ort auf der Welt kompensieren.

Ziel und Zweck dieser Partnerschaft ist die jährliche Reduktion von CO2-Emissionen im Umfang von mindestens 117 000 Tonnen. Die Kompensation erfolgt über drei Projekte in Tansania und Kenia und kostet für Heizöl 5,74 Franken pro 100 Liter. Diese Projekte fördern den sparsamen Umgang mit Brennholz und den Ersatz von fossiler Energie durch erneuerbare Energiequellen. Unter anderem steht auch die vermehrte Nutzung von Solarenergie im Zentrum. Mehr Informationen finden Sie unter www.migrol.ch/de/myclimate.