Newsletter «Hypotheken Tipp» - Themen dieser Ausgabe

Vorwort

Liebe Hauseigentümerinnen, liebe Hauseigentümer

 

In dieser Ausgabe möchte ich Ihnen gerne einige wertvolle Tipps fürs 2012 mit auf den Weg geben. Zudem erfahren Sie mehr über die aktuellen Prämien bei Terminhypotheken und die absehbaren Margenerhöhungen bei Geldmarkthypotheken.

 

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!

 

Freundliche Grüsse
Peter Bannwart

 

Service Line: Tel. 044 / 560 93 33

Email: peter.bannwart(@)hev-hypothek.punkt.ch

P.S. Profitieren Sie jetzt von unseren strategisch ausgerichteten HEV-Hypothekarmodellen, zum Beispiel von der HEV3 Hypothek ab 0,88%. Zum Inserat

Hypotheken-Tipps fürs neue Jahr

Damit Sie auch in diesem Jahr im Bereich Ihrer Hypothek gut gewappnet sind, möchte ich Ihnen einige Tipps mit auf den Weg geben:

  1. Nutzen Sie das aktuell tiefe Zinsniveau, um Reserven für schlechte Zeiten zu bilden. Zum Beispiel, indem Sie unabhängig der effektiven Zinsen immer 4 Prozent auf Ihr Zinskonto einzahlen oder zusätzliche Amortisationen leisten.
  2. Verteilen Sie grössere Unterhaltsarbeiten auf mehr als ein Jahr. So profitieren Sie von einer höheren Steuerersparnis.

  3. Treffen Sie energetische Massnahmen, so lange die Zinsen tief sind. Damit profitieren Sie von tieferen Energiekosten zu günstigen Finanzierungskosten.

  4. Schliessen Sie Geldmarkthypotheken (auch LIBOR Hypotheken genannt) mit möglichst langen Rahmenlaufzeiten ab. Infolge neuer regulatorischer Vorschriften werden die Banken ihre Zinsmargen erhöhen müssen. Mit einem langen Rahmenvertrag können Sie sich vor einer solchen Margenausweitung schützen.

  5. Behalten Sie auch bei noch so günstigen Zinssätzen für Festhypotheken einen kühlen Kopf und wählen Sie das für Sie passende Hypothekarmodell anhand ihrer Zinserwartung. 10 Jahre fest zu 2,5 Prozent ist dreimal so teuer wie eine Geldmarkthypothek für 0,88 Prozent.

 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

 

 

Festhypotheken: Niedrigere Prämien für Termin-Hypotheken

Fünfjährige Festhypotheken: Zinsen könnten in den nächsten zwölf Monaten um einen Prozentpunkt ansteigen
(Bild anklicken zur Vergrösserung)

Der Abwärtstrend bei den Renditen zehnjähriger Bundesobligationen setzt sich fort. Seit Monaten sorgt die Euro-Krise dafür, dass die Nachfrage ausländischer Investoren nach Anlagemöglichkeiten im „sicheren Hafen Schweiz“ ungewöhnlich hoch bleibt.

 

Auch die Zinssätze von Festhypotheken sind weiter gefallen. Sie bewegen sich seit dem Frühsommer nach unten und liegen heute sogar unter dem Allzeittief vom Herbst. Bei diesem rekordtiefen Niveau kann sich kaum noch jemand vorstellen, dass die Zinsen noch weiter sinken könnten.

 

Banken bieten fünfjährige Festhypotheken derzeit für 1,5 bis 1,9 Prozent an. Unter der Zwei-Prozent-Marke liegen Festhypotheken mit siebenjähriger Laufzeit, und selbst zehnjährige Laufzeiten kosten nur 2,2 bis 2,7 Prozent.

 

Die Zinssätze für kurze und lange Laufzeiten haben sich in den letzten Wochen angenähert. Das hat dazu geführt, dass die Prämien für die Absicherung von Festhypotheken, die erst in einigen Monaten oder Jahren ausbezahlt werden (Termin-Hypotheken), gesunken sind. Betrug die Prämie im Mai 2011 für eine zehnjährige Festhypothek noch 0,32 Prozent, liegt sie aktuell bei 0,21 Prozent.  Hypothekarnehmer haben heute quasi den „Fünfer und das Weggli“: Seit einem halben Jahr sind die Zinsen deutlich zurückgegangen, und gleichzeitig sind die Absicherungskosten gesunken.

  

Bestellen Sie jetzt eine kostenlose Richtofferte: hier. So erfahren Sie mehr über die strategisch ausgerichteten HEV-Hypothekarmodelle. Oder rufen Sie uns an unter der Nummer: 044 560 93 33. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Geldmarkt-Hypotheken: Jetzt abschliessen, bevor die Kreditmargen steigen

Bei Geldmarkt-Hypotheken gehen die Banken von einem moderaten Zinsanstieg aus
(Bild anklicken zur Vergrösserung)

In der Euro-Zone spitzt sich die Schuldenkrise unvermindert zu. Im Kampf gegen eine drohende Rezession senkte die Europäische Zentralbank den Leitzins im November und Dezember zweimal um je 0,25 Prozentpunkte auf nunmehr 1 Prozent.

 

Viele Prognostiker gehen davon aus, dass die Schuldenkrise noch lange nicht überstanden ist und Zinserhöhungen in den nächsten zwölf bis achtzehn Monate kein Thema sind. Andere erwarten von der Schweizerischen Nationalbank schon bald weitere Massnahmen zur Schwächung des Schweizerfrankens.

 

Schweizer Hauseigentümer und Hypothekarnehmer sind praktisch die einzigen Profiteure der Schuldenkrise. Ihre Immobilien gewinnen laufend an Wert, und die Zinsen bewegen sich weiter nach unten. Bereits seit mehreren Monaten erhalten Hypothekarnehmer Geldmarkt- oder Libor-Hypotheken für extrem günstige 0,9 Prozent.

 

Doch das rechnet sich für die Banken nicht. In „normalen“ Zeiten erhalten sie rund 3,25 Prozent für ihre Hypotheken, zahlen auf der anderen Seite etwa 1,5 Prozent für Sparguthaben und verdienen so 1,75 Prozent. Heute verdienen Banken an Geldmarkt-Hypotheken weniger als 1 Prozent und verzinsen Spargelder mit rund 0,3 Prozent. Damit sind ihre Erträge aus dem Zinsdifferenzgeschäft auf weniger als die Hälfte geschrumpft. Da sie die Sparzinsen nicht auf 0 Prozent senken können, kompensieren immer mehr Institute diese Einbussen, indem sie die Kreditmargen für Geldmarkt-Hypotheken um bis zu 0,35 Prozentpunkte anheben.

 

Die geplanten regulatorischen Änderungen bei der Kreditvergabe dürften die Kreditmargen 2012 weiter ansteigen lassen. So ist vorgesehen, dass Banken Puffer für schlechte Zeiten anlegen müssen. Und Hypotheken, die nicht den Standard-Kreditrichtlinien entsprechen, müssen sie zu hundert Prozent aus Eigenmitteln finanzieren. Experten gehen davon aus, dass diese Massnahmen eine zusätzliche Erhöhung der Zinsmarge um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte zur Folge haben werden.

 

Bestellen Sie jetzt eine kostenlose Richtofferte: hier. So erfahren Sie mehr über die strategisch ausgerichteten HEV-Hypothekarmodelle. Oder rufen Sie uns an unter der Nummer: 044 560 93 33. Wir helfen Ihnen gerne weiter.