Diese Faktoren beeinflussen die Höhe Ihres Zinssatzes
Hypothekarform
Wer heute eine Liegenschaft (re)finanziert, hat die Wahl zwischen variablen Hypotheken, Festhypotheken und Spezialmodellen. Während sich der Zinssatz der variablen Hypothek laufend dem Niveau des Kapitalmarkts anpasst, fixieren Sie den Zins bei der Festhypothek typischerweise auf drei bis fünf Jahre. Die Spezialmodelle unterscheiden sich vor allem in der Ausgestaltung der vereinbarten Zinszahlungen.
Belehnungshöhe
Die Belehnungshöhe sagt aus, bis zu welchem Prozentsatz des Verkehrswertes Ihre Liegenschaft hypothekarisch belehnt ist. Die Belehnungsgrenze für Hypotheken im 1. Rang liegt in der Regel bei 65% des Verkehrswertes, für 2. Hypotheken bei weiteren 15%.
Sicherheiten
Hypotheken sind durch ein Pfandrecht sicher gestellt, das im Grundbuch eingetragen ist. Bei einer 1. Hypothek ist das Risiko für den Kreditgeber am kleinsten, da diese Forderung im Fall eines Zwangsverkaufs zuerst zurück bezahlt wird. Die Zinssätze für 2. Hypotheken sind daher entsprechend höher. Auch für Ferienwohnungen und Zweitwohnsitze erheben Kreditgeber meistens einen Risikoaufschlag. Um Ihre Konditionen zu verbessern, können Sie andere Vermögenswerte als Zusatzsicherheiten einbringen, z.B. Wertschriftendepots oder Vorsorgekapitalien.
Individuelle Faktoren
Die Kreditgeber prüfen die Bonität des Objektes und des Kreditnehmers, wobei jedes Kreditinstitut unterschiedliche Richtlinien befolgt. Mindestanforderung ist in der Regel, dass ein Käufer mindestens 20% des Kaufpreises aus eigenen Mitteln aufbringen kann. Zweitens sollte die jährliche Belastung aus dem Kauf (Zinsen, Amortisation und Unterhalt) nicht nicht mehr als 30 bis 33% seines Bruttoeinkommens betragen.
