BILD: MARC XAVIER/ FOTOLIA
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Bauschäden

Pro Wohneinheit werden in der Schweiz im Schnitt 15 Baumängel festgestellt. Rund ein Fünftel ist im Bereich Balkone und Terrassen zu finden, ein Viertel betreffen die Aussenwände. Dabei handelt es sich um Risse im Putz, Schimmelbildungen oder Feuchteeinbrüche. Abdichtungen und Anschlüsse an angrenzende Bauteile sind ebenfalls oft betroffen. Die aus Baumängel entstehenden Kosten werden mit 8% des Investitionsvolumens beziffert.

Nebst Zeit- und Gelddruck führen oft auch eine unsorgfältige Planung, laufende Projektänderungen oder eine mangelhafte Bauleitung zu Baumängeln. Um dem entgegenzuwirken, sind die Baupartner sorgfältig auszuwählen.

Mängelbehebung

Werden Mängel bei der Bauabnahme oder auch später entdeckt, sind diese schriftlich zu erfassen und falls nötig mittels Fotos zu dokumentieren. Je nach Art des Werk- oder Kaufvertrages besteht eine Rügefrist während der die Mängel dem Ersteller schriftlich angezeigt und dieser zur Behebung derselben aufgefordert werden muss.