Heizsysteme

Herausforderung Heizungsersatz mit MuKEn 2014

Sanierung – Mit den neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn 2014) wird der Ersatz einer fossilen Heizung deutlich aufwendiger.

Energievorschriften: offene Fragen

Geht es nach den Energiedirektoren, müssen Hauseigentümer nach einem Heizkesselersatz mindestens 10 % der Wärmeleistung durch erneuerbare Energien abdecken. Die MuKEn 2014 stellen viele Besitzer von...

Plädoyer für die professionelle Betreuung von Heizungsanlagen

Jede Heizung sollte periodisch von Fachleuten kontrolliert und gewartet werden, damit sie einwandfrei und effizient arbeitet. Dadurch können der Energieverbrauch niedrig gehalten und eine lange...

Sparen beim Warmwasser

Warmwasseraufbereitung – Ein Wärmepumpenboiler verbraucht nur rund ein Drittel des Stroms, den ein herkömmliches Elektrogerät zur Warmwasseraufbereitung benötigt. Trotz höherer Investitionskosten...

Lärmtechnische Beurteilung von Wärmepumpen vereinheitlicht

Wärmepumpen – Störende Geräusche, verursacht durch Luft-Wasser-Wärmepumpen, sind ein Ärgernis, das den Wohnkomfort der Bewohner und Nachbarn stark beeinträchtigt. Ein Faktenblatt des Cercle Bruit will...

Ölheizung vs. Wärmepumpe

In meinem Elternhaus haben wir eine Ölheizung mit Radiatoren. Nun überlegen wir uns einen Wechsel zu einer Erdsondenwärmepumpe. Dabei muss aber auch der Strompreis beachtet werden. Gibt es hierzu eine Grafik, die den Ölpreis mit dem Strompreis über eine längere Zeitspanne vergleicht?

Auf der Website des HEV Schweiz finden Sie eine Grafik, in der die Energiepreise seit Ende 2001 miteinander verglichen werden. Ausgehend von den Energiepreisen im Jahr 2001 wird die Veränderung der Elektrizitäts-, Gas- und Heizölpreise in Prozent beschrieben. Es zeigt sich dabei, dass, während die Stromkosten nahezu gleich geblieben sind, für Öl und Gas tendenziell mehr bezahlt werden musste. Dazu kommt, dass die Schwankungen beim Öl und Gas erheblich höher ausfielen.

Sollen die Energiekosten von zwei Heizsystemen miteinander verglichen werden, muss auch der Energiegehalt der Energieträger berücksichtigt werden. Ein Liter Heizöl respektive ein Kubikmeter Erdgas enthalten je eine Energiemenge von ca. zehn Kilowattstunden. Die daraus resultierende Kilowattstunde Energie kostet entsprechend ca. sieben bis acht Rappen. Die Kilowattstunde Strom ist beinahe dreimal so teuer.

Demgegenüber spielt die Heiztechnologie eine wesentliche Rolle. Eine neue Ölheizung dürfte einen Wirkungsgrad von 95 Prozent aufweisen, eine Erdsondenwärmepumpe kommt bis auf 400 Prozent. Das heisst, es wird nur ein Viertel der Energie in Form von Strom benötigt. Dank dem Einsatz der Umweltwärme sinken die Kosten je Kilowattstunde auf ca. vier bis fünf Rappen und fallen tiefer aus als bei der Ölheizung.

Für einen seriösen finanziellen Vergleich von zwei Heizungssystemen sind nebst den Energiekosten auch die Investitionen sowie die Betriebskosten mitzuberücksichtigen. Mit all diesen Parametern kann eine Lebenszykluskostenbetrachtung erstellt werden.

Ratgeber: Welche Wärmepumpe?

Nach mittlerweile 20 Jahren ist die Heizung unseres ebenso alten Einfamilienhauses in die Jahre gekommen, und wir möchten uns auf einen Ersatz vorbereiten. Welche Art von Wärmepumpe ist die effizienteste und welche die kostengünstigste?

Bei den Wärmpumpen wird von drei verschiedenen Systemen gesprochen. Klassischerweise werden bei Einfamilienhäusern Erdsondenwärmepumpen (Sole- Wasser-WP) oder Luft-Wasser- Wärmepumpen eingesetzt. Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe bedarf einer unterirdischen Wasserquelle und wird aufgrund der Investitionskosten meist nur für grössere Objekte eingesetzt. Die Erdsondenwärmepumpe hat den Vorteil, dass dank der Energiequelle im Erdreich konstant mit gleichen Temperaturen gerechnet werden kann. Auch im Winter liefert die Sonde Umweltwärme von mehreren Graden über Null. Dies führt dazu, dass die Erdsondenwärmepumpe einen Wirkungsgrad (COP) von ca. 4 und mehr hat. Das heisst vereinfacht, von vier gelieferten Einheiten Wärme kommen drei aus dem Boden und eine wird mittels Strom zugeführt. Dank diesem guten COP kann auch ein älteres Gebäude mit Radiatoren, die eine höhere Vorlauftemperatur benötigen, gut betrieben werden. Die Luft-Wasser-WP hat einen COP von ca. 3 bis 3,5. In den Übergangszeiten kann dieser Wert durchaus höher ausfallen. Hingegen liegt er bei tiefen Aussentemperaturen sicher deutlich tiefer. Aus diesem Grund eignet sich die Luft-Wasser-WP eher für bereits erneuerte Gebäude, welche idealerweise mit einer Bodenheizung ausgestattet sind. Die Erdsondenwärmepumpe ist in der Anschaffung rund dreimal teurer als die Luft-Wasser-WP. Dafür sind die Betriebskosten tiefer, und die Sonde kann über zwei bis drei Pumpengenerationen genutzt werden.

Wie ersetze ich meine Elektroheizung?
BILD: ASHKAN NASIRKHANI

Wie ersetze ich meine Elektroheizung?

Elektrizität ist eine hochwertige Energie und sollte nicht verheizt werden. Ein Ratgeber gibt Auskunft wie Elektrodirektheizungen ersetzt werden können.